Hamburg Salsa Festival 2015

HAMBURG SALSA FESTIVAL 2015

Hamburg Salsa Festival – meine Erfahrung in 2015. Eine Bewertung der Parties, Location und des generellen Tanzniveaus. Insgesamt: besser als erwartet!

Summary:
Insgesamt: (4.4/5)

Format:
Organisation:
Location:
Shows:
Tanzniveau:
Boden:
Luft:
Musik:
Workshops:-

Diesen Juli bin ich spontan nach Hamburg zum Salsa Festival gefahren. Das war insgesamt das 4. oder 5. Mal, nachdem ich letztes Jahr ausgesetzt hatte.Ich konnte mich mit Vorplanung nicht so recht dafür entscheiden, da ich gemischte Gefühle seit 2013 hatte. Das Festival hat sich in meinen Augen in den letzten Jahren kontinuierlich verkleinert, diese Meinung bestätigten auch viele Leute vor Ort. Deswegen war ich mir unsicher, ob sich der Aufwand rentiert. Aber … es hat sich gelohnt!

Tatsächlich waren auch dieses Mal weniger Leute da, deswegen hatte man auch eine neue Location. Sie war zwar sehr, sehr schön, aber nicht sonderlich groß. Auf manchen NRW Salsa Galas (soweit ich mich erinnern kann) waren ähnlich viele Leute da. Dafür, dass weniger Tänzer da waren, hatte ich aber das Gefühl, dass die „Qualität“ zugenommen hat (ich hatte sehr wenige schlechte Tänze bzw. selten welche on1). Auch wenn ich mit vielen alten Bekannten getanzt habe, waren auch mir unbekannte gute Tänzer da, was für mich ein Hauptkriterium ist.

Die Aussicht vom höchsten Stockwerk des Emporio Hauses war atemberaubend! Aus diesem Grund habe ich (bis anfangs auf der Freitagsparty) auf den unteren Raum komplett verzichtet. Schade fand ich, dass die Räume eher weiter getrennt voneinander lagen, so dass es einen kleinen „Welchselaufwand“ gab. Eine Freundin von mir hat berichtet, dass sie am Samstag eine halbe Stunde am Aufzug warten musste, bis sie dann schließlich wieder nach oben konnte, weil der Raum zu voll war. Und das ist nicht optimal, wenn man wertvolle „Tanzzeit“ gegen Schlangestehen tauschen muss.

Einige Kommentare bei facebook merkten an, dass es viel zu heiß sei. Ich fand das verhältnismäßig ok. Ja, es war nicht kalt, aber es gibt schon schlimmeres. Für die Menge an Leute war es eigentlich nicht so schlecht. Eine Zeitlang war es dafür schwierig einen Tanzplatz zu finden.

Was ich immer toll finde, ist wenn die Shows pünktlich anfangen und man sitzen kann und nicht schon vorm Tanzen müde Füße von langen Herumstehen hat. Dafür war die Showlocation perfekt – die Laeiszhalle war wunderschön und es gab eine einzigartige Atmosphäre den Shows! Wie angekündigt waren die Shows auch wirklich für Salsa-Verhältnisse sehr pünktlich, was ich zu schätzen weiß!

Der Line-Up war wie immer ausgezeichnet und einigen Stars konnte man auf der Tanzfläche begegnen.
Den Boden fand ich (die Drehverrückte:) optimal, zwar ein wenig rutschig, aber ein Traum zum Drehen.
Schade finde ich aber, dass die Preise für die reinen Parties so hoch sind (trotz Vorverkauf kostet die Samstagsparty 35€).
Was noch verbesserungswürdig war, die Ankündigung, dass es eine neue Location gibt. Für diejenigen, die am Freitag vor veschlossenen Türen vorm Dammtor standen, wäre es hilfreich gewesen…
Ich hätte gerne Bilder gehabt, aber es war seltsamerweise kein einziger Fotograf vor Ort (zumindest habe ich keinen gesehen).

Alles in einem – ich werde nächstes Jahr wieder dabei sein. Die Parties sind mir die lange Reise und alle Kosten Wert!

Bildquelle: George BUFAN Photography

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